Der Zeitdieb Eine szenische Lesung aus dem Roman DER ZEITDIEB der isländischen Schriftstellerin Steinunn Sigurdardóttir mit Klaviermusik von Alexander Skriabin Kultur am Bethesda: Der Zeitdieb “Selbstbewusst, gut situiert, erfolgsgewohnt – mit 37 erlebt Alda nach wechselnden Beziehungen ihre grosse Liebe. Hundert Tage wird sie dauern, und danach ist nichts mehr so, wie es einmal war. Alda fühlt sich um ihr Leben und ihre Zeit gebracht und versucht sich zwischen alten Gewohnheiten und neuer Einsamkeit aufrecht zu halten. Der ZEITDIEB ist eine Geschichte über die Krankheit Liebe, federleicht erzählt, aber mit einer Intensität, die den Leser nicht loslässt.“ mit Brigitta
Laube (Schauspielerin) und Hellmuth Vivell (Pianist)Idee/Konzept/Regie Claudia Picenoni Licht Dominik Schluep/Patrick Hüppeler Zum Stück theaterquasi präsentierte unter der Leitung von Claudia Picenoni in der Aula des Bethesda-Spitals eine szenische Lesung aus dem Roman «Der Zeitdieb» der isländischen Schriftstellerin Steinunn Sigurdardóttir. Im Roman verliebt sich die 37-jährige Lehrerin Alda in den jüngeren Kollegen Anton. Zwischen den beiden entbrennt eine 100-tägige Leidenschaft, die der Historiker jedoch abrupt abbricht. Wir wissen nicht warum, denn der Roman erzählt die Geschichte aus Aldas Perspektive. Die feinen, zeitweilig sehr eruptiven Gefühlsmomente der Ich-Erzählerin (Brigitta Laube) werden durch fünf Klavierstücke des russischen Komponisten Alexander Skriabin untermalt (am Flügel Hellmuth Vivell). Diese verleihen dem Abend die notwendige Bodenhaftung, bewegt sich doch Aldas innerer Monolog immer leicht an der Grenze zum Wahnsinn. Ganz anders als Alda, die sich mit Anton um die gemeinsame Zeit betrogen fühlt, könnte es dem Publikum gehen. Die 75-minütige Lesung ist ein erholsames Innehalten und erlaubt mitunter ein Reflektieren über das, was sich zwischen Liebenden pausenlos abspielt. Anziehung und Abstossung, die einander abwechseln. Fazit: Ein unterhaltsames Kleintheater mit viel Charme, Zauber und Ironie. Christoph Gey Pressestimmen zum Roman „Die intellektuelle und sprachliche Brillanz des Romans machen ihn zu einem Lesevergnügen, das man sich nicht entgehen lassen sollte“. (HESSISCHER RUNDFUNK) „DER
ZEITDIEB ist schlichtweg vollkommen, und man muss schon ein ziemlicher
Unmensch sein, um 180 Seiten nicht in einer Nacht zu verschlingen.“
DIE WELT |
|||
| >>>
Startseite |
|||
|
|
|||
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |